
Der Pottwal gehört zur Familie der Zahnwale und gilt als der Grösste unter ihnen. Er kann bis zu einer Länge von 20,5 Metern heranwachsen. Prinzipiell sind Pottwale von einer dunkelbraunen oder dunkelgrauen Färbung. Männchen sind nicht nur grösser als Weibchen, sondern auch um einiges schwerer an Gewicht. Typisch für diese Art ist ihre Kopfform, die an ein Quadrat erinnert. Pottwale können im Einzelfall auch in Tauchtiefen bis zu maximal 3200 Meter hinunter gelangen. Allerdings bewegt sich die normale Tauchtiefe zwischen 300 und 600 Meter. Ihre Anatomie ist so exzellent ausgebildet, dass der Tauchgang zwischen 20 bis 90 Minuten dauern kann.
Pottwale findet man grösstenteils im offenen Ozean. Während die Männchen in allen Ozeanen unterwegs sind, halten sich die Weibchen und die Jungtiere bevorzugt in etwas wärmeren Gewässern auf. Alte männliche Pottwale sind normalerweise Einzelgänger, jedoch ist das im jugendlichen Alter noch anders. In Sozialverbänden von 15 bis 20 Tieren findet man mehrfach Pottwalkühe mit ihren Jungen. Pottwale ernähren sich überwiegend von Kalmaren, Kraken oder Tintenfischen. Manchmal werden jedoch auch Fische zum Hauptbestandteil der Nahrung, beeinflusst durch die jeweilige Region, in der die Pottwale sich aufhalten.

Junger Pottwal (Physeter catodon)
Das Gehör des Pottwals sitzt im Inneren des Kopfes und die Verbindung zur Aussenwelt ist nur mit einem winzigen Loch, gleich hinter dem Auge, sichtbar. Es handelt sich hierbei um ein ausserordentlich fein abgestimmtes Organ. Die Verständigung der Pottwale erfolgt mit Klicklauten. Des weiteren werden andersartige Klicklaute auch als Echoorientierung zur Navigation benutzt. Damit können die jeweiligen Umweltgegebenheiten vom Pottwal sehr gut erfasst werden. Eine daraus resultierende Theorie ist auch, dass der Pottwal durch diese erzeugte Schallwellen seine Beute, wie z.B. grössere Kopffüsser, betäuben und dadurch leichter fangen könne.
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