
Hermann Melville hat den Roman "Moby Dick" oder "Der Wal" verfasst, der 1851 in London und New York auf den Markt gebracht wurde. Das Buch erzählt in der Ich-Form die Geschichte des Seemanns Ismael, der als einziger die wilde Jagd nach dem Weissen Wal überlebte. Ismael heuert auf einem Walfänger an und begegnet dort dem schicksalsträchtigen Kapitän Ahab, der mehr oder weniger von Hass und Rachsucht auf den Weissen Wal zerfressen ist, der ihm bei ihrer ersten Begegnung ein Bein abgetrennt hat.
Die Mannschaft des Walfängers "Pequod" von Kapitän Ahab besteht aus einem multikulturell zusammengewürfelten Haufen von Seeleuten. Zuerst erlegen sie, wie ganz normale Walfänger, mehrere Wale und verarbeiten diese auf dem Schiff. Am Ende ist Kapitän Ahab, getrieben von seinen Emotionen, derart dem Wahnsinn verfallen, dass die wilde Jagd auf den Weissen Wal beginnt. Am Ende versenkt der weisse Pottwal die "Pequod" und Ismael ist der einzige, der diesen Wahnwitz überlebt.
Moby Dick? Illustration eines Pottwals
Der Inhalt dieses Buches enthält teilweise wahre Begebenheiten, die der Autor Hermann Melville selbst erlebt haben soll. Der Schriftsteller hat nach eigenen Angaben im Jahr 1841 selbst auf einem Walfänger angeheuert, den er jedoch kurz darauf, auf Grund der schlechten Gegebenheiten an Bord, wieder schnellstmöglich verlassen habe. Das Buch wurde in zahlreichen Versionen übersetzt, vertont und verfilmt, wodurch es einen grossen Bekanntheitsgrad erreichte.
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