
Delfine haben schon immer das Herz der Menschen im Besonderen berührt. Die Verehrung und die Liebe zu diesen Tieren geht bis weit in die Antike zurück. In der Antike wurde diesen Tieren sogar ein eigenes Sternbild gewidmet. Durch sein für den Menschen als angenehm empfundenes Wesen, nimmt er diesen schon seit jeher auf eine sehr positive und spezielle Art und Weise ein. Die typische Vorstellung des Menschen vom Aussehen eines Delfins erfüllt der grosse Tümmler, da dieser die häufigste Art ist, die in Delfinarien gehalten wird und auch "Flipper" von einem grossen Tümmler dargestellt wurde.
Borneodelfine oder Fraser-Delfine (Lagenodelphis hosei) gehören zur Familie der Zahnwale
Die Familie der Delfine besitzt jedoch eine grosse Anzahl von Unterarten, die neben dem grossen Tümmler auch den Buckeldelfin oder den blau-weissen Delfin umfasst. Allen Delfinen gemein ist ihre Geselligkeit und die dazugehörigen sozialen Bindungen der Tiere untereinander. Je nach der Unterart des Delfins können diese Gruppen entweder nur aus Familienmitgliedern bestehen oder es handelt sich um eine Zusammenstellung von variablen Individuen. Die Anzahl der Tiere in den Gruppen ist oftmals sehr unterschiedlich. Manchmal kommen auch grössere Delfinschulen vor, in denen die vorangegangenen kleineren Gruppen sich zu einem grossen Ganzen zusammenfinden.
Zwei Schwarzdelfine (Lagenorhynchus obscurus)
© Allen McC
Delfine findet man weltweit in allen Ozeanen, in den tiefen offenen Meeren ebenso wie in den küstennahen Gewässern, in Flüssen oder Flussmündungen. In der Regel haben sie einen dem Leben im Meer ideal angepassten Körper, allerdings mit einer empfindlichen Haut. Als Säugetiere müssen sie in regelmässigen Abständen zum Atmen an die Wasseroberfläche kommen. Wie alle Wale sind auch Delfine Meister in der effektiven Nutzung des Sauerstoffs für ihre Körperfunktionen.
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