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Der Buckelwal: Melodiöse Klänge im Meer

Der Buckelwal gehört zu der Gruppe der Bartenwale bzw. zu der Unterart der Furchenwale. Er ist mit einer Grösse von in der Regel 11,5 Metern bis höchstens 15 Metern eher ein kleinerer Bartenwal. Seine Gestalt wirkt gedrungener und er hat sehr ausgeprägte Seitenflossen, die so genannten Flipper. Diese können bis zu einem Drittel seiner Körperlänge ausmachen. Sein Farbspektrum bewegt sich am Rücken von blauschwarz bis schwarz. Der Bauch und die Unterseite der Flipper können unterschiedlich viele und von der Grösse variierende weisse Stellen aufweisen. Den Namen Buckelwal verdankt er der Eigenart, beim Abtauchen immer einen Buckel zu machen, bevor er in die Tiefe verschwindet.

Buckelwale15 Buckelwale bei der Nahrungsaufnahme bei Juneau, Alaska

Seine Nahrung besteht generell aus Krill und kleinen Schwarmfischen, die er oftmals mit einer speziellen Vorgehensweise erbeutet, dem "Perlenfischen". Dabei schwimmt er unter den jeweiligen Schwarm und lässt kreisförmig Luftblasen aufsteigen. Diese Luftblasen bilden dann ein feines Netz und somit eine Barriere, die die Schwarmfische meistens nicht überqueren beim Versuch wegzuschwimmen. Während der Buckelwal dann mit geöffnetem Maul von unten in der Mitte hoch taucht und so alles gut einsammeln kann. Nach dem Schliessen des Mauls an der Wasseroberfläche, presst er das Wasser aus seinen Kehlfurchen, die kleinen Fische bzw. der Krill bleibt dann an den ausgefransten Barten hängen und wird dann nach diesem Filtrieren verschluckt.

Buckelwal
Buckelwal im Sprung

Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass der Buckelwal gerne aus dem Wasser springt. Er ist überaus beweglich und springfreudig. Dabei katapultiert er häufig den kompletten Körper aus dem Meer, um dann mit donnerndem Getöse wieder einzutauchen. Des weiteren ist er in der Lage, eine vielschichtige Tonfolge unter Wasser zu erzeugen. Im Allgemeinen dient dieser klangvolle Gesang der Brautwerbung in der Paarungszeit. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen können diese Gesänge auch verändert werden, denn es wurde festgestellt, dass Buckelwale aus anderen Meeresregionen oftmals verschiedene Gesänge haben, diese können dann aber trotzdem von ortsansässigen Walen übernommen werden. Diese Gesänge sind über eine weite Entfernungen wahrnehmbar.